Sängerausflug 2001nach Malmsheim (Stadt Renningen - D)
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| Am 31. August starteten wir um 6.00 Uhr
morgens, mit einer leichten Verspätung (die Wecker waren nicht alle richtig gestellt), zu
unserem Sängerausflug. Wie alle zwei Jahre üblich, war es dieses Mal wieder eine
mehrtägige Reise. Die Fahrt sollte uns nach Malmsheim, Gemeinde Renningen, der Heimat unserer Chorleiterin Birgit Buck führen. Auf der Hinreise mit einem Reisebus der Fa. Rammerstorfer wurden, mit den heute nicht mehr wegzudenkenden Handys, noch die letzten Geschäfte abgeschlossen. Zahlreiche Fenster und Türen konnten so wie von Geisterhand den Besitzer wechseln. |
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Die erste Station brachte uns zum Kloster Comburg in Schwäbisch Hall. Das ehemalige Benediktierkloster, das auf einer Anhöhe liegt, geht auf das Jahr 1078 zurück. Ein ausdruckstarker "Führer" erschloss uns die Stiftskirche und den Kapitelsaal. |
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Ein besonderes Prunkstück ist der große Radleuchter im Zentrum der Kirche. Unser Kirchenführer (im Bild mit weißem Hemd) betonte auf dramatische Weise, dass der Leuchter mit 48 Katzen verziert ist. Nach genauerem Hinsehen stellten wir fest, dass er vermutlich die 48 Kerzen meinte, die die Kirche zu früheren Zeiten ausleuchteten. |
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Schwäbisch Hall war auch einen Besuch wert. Die Altstadt mit ihren Fachwerkbauten gilt als eine der schönsten Städte Süddeutschlands. |
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Bei einem Ausflug von Sängern darf natürlich die Bordmusik nicht fehlen. Sepp und Gerald haben in altbewährter Weise für Stimmung während der langen Busfahrten gesorgt. |
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Den nächsten Halt hatten wir beim Schloß
Ludwigsburg, das auch schwäbisches Versailles genannt wird. Ludwigsburg, das 1704 als Standort eines Lustschlößchens geplant war, entwickelte sich unter der Herrschaft von Herzog Eberhard Ludwig schnell zu einer prächtigen Stadt. Prachtvoller Mittelpunkt ist heute das Residenzschloß. Mit 452 Zimmern zählt das 1704 bis 1733 erbaute Schloß zu den größten erhaltenen deutschen Barockschlössern. Umgeben von der Gartenanlage "Blühendes Barock" stellt es eine schöne Gesamtanlage dar. |
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Nach einem anstrengenden Reisetag
erreichen wir abends Malmsheim. Im Gasthaus "Zur Traube" wurden wir bereits von
den Gastgebern dem Liederkranz Malmsheim, wir waren privat untergebracht, herzlich
willkommen geheißen. Begrüßungsworten durch die Obmänner und den Vizebürgermeister der Stadt Renningen gingen der Einladung zum Abendessen voraus. Anschließend an diese Stärkung wurden wir den Gastfamilien zugeteilt. Nach dem Bezug der Quartiere trafen wir uns wieder zum gemütlichen Ausklang und Kennenlernen im "Traubensaal", was natürlich auch ausgiebig besungen werden musste. |
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Der zweite Tag führte uns in das
Mercedesmuseum in Stuttgart-Untertürkheim. Wir besichtigten eine umfassende Sammlung von
Gebrauchs- und Luxusfahrzeugen, Renn- und Rekordwagen der letzten 100 Jahre. Anstelle eines persönlichen Ausstellungsführers wurde jedem, wie es sich in einem modernen Betrieb gehört, ein "walk-man" in die Hand gedrückt. |
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Das Mittagessen nahmen wir im
"Fäßle" ein, einem Gasthaus im Weinort Schnait, serviert. Schnait liegt im
Remstal einem beliebten Naherholungsgebiet der Stadt Stuttgart. Der Weinbau hat hier eine
lange Tradition. Wir sind ja nicht von ungefähr hier gelandet. Am Nachhmittag stand der Besuch des Museums des Schwäbischen Sängerbundes, des Silchermuseums auf dem Programm. Das Museum ist in der 1767 erbauten Volksschule, dem Geburtsort von Friedrich Silcher, untergebracht. Der Schulmeister Silcher ist vor allem als Schöpfer und Sammler von Volksliedern bekannt geworden. |
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Ein Teil der Schau zeigt den
persönlichen Nachlaß des Komponisten sowie historische Zeugnisse aus der schwäbischen
Sängerschaft. Silcher zu Ehren mussten wir natürlich eines seiner Lieder anstimmen. |
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Für die nachkommenden Besucher des
Museums haben wir uns natürlich auch im Gästebuch eingetragen.
An dieser Stelle möchte ich auch auf das Gästebuch der homepage des MGV Neuhofen hinweisen. Wir freuen uns über Eure Einträge und Kommentare! |
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Auch in Schnait bestaunten wir die originellen Fachwerkbauten. Wie wir von unserem Reiseleiter Prof. Jost Goller erfahren haben waren diese Häuser ursprünglich nicht als Fachwerkbauten erkennbar sonder außenseitig verputzt. Bei Restaurierungsarbeiten wurden diese Fachwerke teilweise freigelegt. Dies ist der Grund, warum die Fachwerke teilweise sehr unregelmäßig bzw. mit "verbogenen" roh gehauenen Hölzern ausgeführt wurden. |
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Unterhaltung durfte im Bus auch an diesem Tag nicht fehlen. Und immer wenn sich unser Reiseleiter zu Wort meldete, was sehr interessant war, wurde von unserem Sepp mit der Kennung des Verkehrsfunks von Bayern 3 übergeleitet. |
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Wie wir erfahren haben, dass zur Zeit
unseres Besuches in Stuttgart das
Weinfest stattfand gabe es natürlich kein zurück. Unser Reiseleiter Walter versuchte
zwar noch uns die Schönheiten der Altstadt schmackhaft zu machen, gab aber dann dem Druck
der Allgemeinheit nach. Nach dem Motto "Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren" haben wir uns im Stuttgarter Zentrum die besten Weinschänken ausgesucht und die Zeit bis zur Rückfahrt nach Malmsheim bestens genützt. |
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Am Sonntag gestalteten wir in der
katholischen Kirche den Gottesdienst mit der Schubertmesse in G-Dur. Unterstützt wurden
wir durch ein hervorragendes Orchester. Da wir bereits um 8.00 Uhr zur Generalprobe antreten mussten (was die meisten fast schafften) hatten manche eine etwas kurze Nacht... Trotzdem klangen unsere Stimmen wie frisch geschmiert! |
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Ausgedehnte Ruhepausen während der
Rückfahrt waren angesichts der anstrengenden Nachtstunden nicht zu vermeiden. Einen Stop legten wir noch in Augsburg ein. Beim Füße-Vertreten konnten wir so auch diese Juwel noch kennenlernten. |
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